Home / Ausgabe 6(2009) / Simulationsgestütztes Design eines Spritzgieß-Werkzeugeinsatzes mit kontur-angepasster Kühlung
Document Actions

Abstracts

Simulationsgestütztes Design eines Spritzgieß-Werkzeugeinsatzes mit kontur-angepasster Kühlung

Moderne generische Fertigungsverfahren für innengekühlte Werkzeuge bieten nahezu beliebige Freiheitsgrade zur Gestaltung konturnaher Kühlkanäle. Daraus resultiert ein erhöhter Anspruch an das Werkzeugengineering und die Optimierung der Kühlleistung. Geeignete Simulationsverfahren (wie z.B. Computational Fluid Dynamics - CFD) unterstützen die optimierte Werkzeugauslegung in idealer Weise. Mit der Erstellung virtueller Teststände können Varianten effizient und kostengünstig verglichen und die Kosten für Prototypen und Nacharbeiten reduziert werden. Im Computermodell des Werkzeugs erlauben Soft-Sensoren an beliebiger Position die Überwachung temperatur-kritischer Stellen sowohl im Fluid- als auch im Solidbereich. Der hier durchgeführte Benchmark vergleicht die Performance eines optimierten Werkzeugeinsatzes mit einer konventionellen Kühlung. Die im virtuellen Prozess vorhergesagte Zykluszeitreduzierung steht in guter Übereinstimmung mit realen Experimenten an den ausgeführten Werkzeugen.

Modern generic manufacturing processes for internally cooled tools offer almost any degree of freedom for the design of conformal cooling channels. This results in an increased demand of tool engineering and optimization of cooling performance. Suitable simulation methods (such as Computational Fluid Dynamics - CFD) support the optimized tool design in an ideal manner. With the creation of virtual test stands, variants can be compared efficiently and cost effectively, while reducing the cost of prototypes and rework. In the computer model of the tool soft-sensors placed at any position allow to monitor temperature-critical points in both, the fluid and the solid field. The benchmark conducted here compares the performance of an optimized tool to a conventional cooling system. Cycle time reduction predicted by the virtual process is in good agreement with real experiments on the running tool.